Einblicke in die Geschichte

La vita - Brauchtum

Das Leben vergangener Generationen war geprägt von Arbeit und Religion, wobei die beiden Lebensbereiche untereinander eng verbunden waren. In der Kirche und auf Wallfahrten betete man für eine gute Ernte, bei Unwettern versuchte man durch Wetterläuten größere Schäden abzuwenden. In jeder Hinsicht war man dem Willen des Herren ergeben: „Der Herr hat’s gegeben, der Herr hat’s genommen“ betete man - auch wenn (wieder einmal) ein Säugling oder Kleinkind starb. Gottvertrauen und Gelassenheit waren in einer Zeit, in der etwa jedes dritte Kind vor dem fünften Lebensjahr starb, eine große Hilfe bei der Bewältigung des Alltags. Brauchtum und Feste, diese Mischung aus Religion und Aberglauben, Erheiterndem und Traurigem, stifteten Gemeinschaft im Dorf und sorgten für eine gewisse Auflockerung des monotonen Arbeitsjahres. Der Gang der Jahreszeiten, der Wechsel zwischen Tag und Nacht, Helligkeit und Dunkelheit bestimmte den zeitlichen Rhythmus im Leben der Bergbauern. Zeit aufzustehen war dann, wenn es hell wurde - wenn es am Abend dunkel wurde, war es Zeit, die Arbeit ruhen zu lassen. Dann versammelte man sich am Herdfeuer, betete gemeinsam den Rosenkranz und erzählte so manche Begebenheit. Kinder lauschten gespannt den Geschichten der Alten, die vom „Orco“, der „Zecuta“, Hexen und so manch anderem geheimnisvollen Wesen erzählten.

Der gesamte Jahresablauf war von Bräuchen und Festen durchzogen: Am Abend vor dem Dreikönigsfest (6. Jänner, „Santa Guania“) zog man betend durch das Haus, besprengte die Räume mit Weihwasser und beräucherte sie mit Weihrauch, um Unglück und Unwetter fern zu halten. Der Blasiussegen mit geweihten Kerzen (3. Februar) sollte vor Halskrankheiten schützen. Während der vierzigtägigen Fastenzeit wurden die Fastengebote streng eingehalten, am Palmsonntag Olivenzweige geweiht, Andachten und Beichte in der vorösterlichen Beichtwoche fleißig besucht. Nach den Karfreitagszeremonien, den Gebeten am geschmückten Heiligen Grab, begleitet vom Lärm hölzerner Ratschen, freute man sich auf Ostern. Am Ostersonntag wurden Brot, Eier, Speck und Kren in der Kirche geweiht. Gleich nach dem Hochamt traf man sich zum „Eierpecken“, wobei sich der Sieger auf die Eier der Verlierer freute. Am Montag besuchten die jungen Burschen die Mädchen, um die bemalten Eier abzuholen, die sie am Josefitag (19. März) bestellt hatten. Nicht abgeholte Bestellungen mussten am darauffolgenden Tag im Garten vergraben werden. Ab der ersten Juniwoche zog man jeden Sonntag vor dem Hochamt mit dem Allerheiligsten um die Kirche, um für gutes Wetter und eine reichliche Korn- und Heuernte zu bitten. Zu Fronleichnam, am Donnerstag, wurde eine feierliche Prozession abgehalten. In Wolkenstein fand diese jeweils erst am Sonntag statt, musste man dort doch auf den Kuraten aus St. Christina warten. Der Kirchtag im Juli wurde von der Pfarrgemeinde mit großer Freude gefeiert. Beim feierlichen Hochamt sang der Kirchenchor, dann sorgten leckere Mohnkrapfen, Musik und Tanz für eine festliche Stimmung. Zu Maria Himmelfahrt (15. August) wurden Blumen in der Kirche geweiht. Unters Heu gemischt sollten sie zum guten Gedeihen des Viehs beitragen. Im Advent besuchte man fleißig das Guldenamt und bereitete sich auf die Geburt des Herren vor. Am Stefanstag weihte der Priester Salz und Wasser. Die Frauen erschienen zu diesem Anlass zumeist in der Grödner Tracht, wobei sie ihre Hände in einem Pelzmuff wärmten.

Vor 1900 trug der Großteil der Bevölkerung während gewöhnlicher Arbeitstage eine einfache Werktagstracht, viele waren nur ärmlich bekleidet. Lediglich an Sonn- und Feiertagen wurde diese mit einer festlicheren Tracht ausgetauscht. Die reiche Ausstattung der Grödner Festtracht hat immer wieder Erstaunen geweckt. Der Kunstmaler Defregger bezeichnete sie gar als „die pompöseste in ganz Tirol“. Wahrscheinlich liegt das daran, dass Grödner Händler bereits in frühen Zeiten weit hinaus in die Welt kamen. In Frankreich, Spanien und Italien mögen sie städtische Moden und so manchen Luxusartikel kennengelernt haben. Wertvolle Seidenstoffe, Bänder, Spitzen und edle Steine gelangten so in die alte Heimat. Angeblich nahmen diese Kaufleute ohnehin am liebsten eine Grödnerin zur Frau.

Bereits Franz Moroder stellte um 1890 fest, dass auch die Grödner Tracht der Mode angepasst und somit ständig verändert wurde. Am Wandel der Kopfbedeckung kommt dies deutlich zum Ausdruck: War bis in die 1820er noch für beiderlei Geschlechter eine weiße, gestrickte Baumwollhaube mit roter Masche üblich, verschwand diese schließlich bei den Männern ganz, während sie bei den Frauen mit einer dunkelblauen, gestickten, hohen Mütze mit hellblauer Masche ersetzt wurde. Männer trugen nunmehr breitkrempige Tirolerhüte, bei festlichen Anlässen einen schwarzen Zylinder über einer langen Zipfelmütze aus rotgestreiftem Seidenstoff. Die Zipfelmütze war bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nicht mehr en vogue. Frauen trugen zu festlichen Anlässen einen schwarzen Faltenrock und eine breite Schürze. Ein Mieder verschnürte den herzförmigen, reichlich bestickten Brustfleck. Goldene Ohr- und Fingerringe, Ketten aus Korallen sowie ein mit Metallblättchen geschmückter Gurt aus schwarzem Samt, an welchem das versilberte Besteck und Seidenbänder befestigt waren, vervollständigten die Tracht. Schneeweiße, frisch gebügelte und gestärkte Spitzen an den Hemdärmeln waren der Stolz einer jeden Frau, an ihnen wurde schließlich ihre Tüchtigkeit als Hausfrau gemessen. Bereits so mancher Zeitgenosse beklagte sich über die „Prunksucht“ der Frauen, die „viel zu fleißig Läden und Krämereien“ besuchten, um „reichlich für schöne Kleider und Putz zu sorgen“. Was die Männer anbelangt, so wurde über ihren häufigen Wirtshausbesuch geklagt. Und Franz Moroder weiß: „(...) sowohl durch die Trunk- und Spielsucht der Männer, als durch die Eitelkeit der Frauen geht mancher schwer erworbene Verdienst leichtsinnig wieder verloren.“

Für Kinder und Jugendliche gab es während eines Jahres immer wieder Anlass zu größeren und kleineren Freuden: Glückwunschlieder zu Neujahr („cianté la bona man“), zu Frühlingsbeginn („bel mei“) oder im Advent (Klöckelnacht) brachten etwas Geld und Süßigkeiten ein. Man freute sich auf das süße Brot, in Hasen- oder Hennenform, das man zu Allerheiligen von den Paten bekam oder auf die Gaben des Hl. Nikolaus. Fast so freudig begrüßt wie letzterer wurden die Kapuzinerpatres, die einmal im Jahr die Dörfer besuchten, um Lebensmittel und Spenden entgegen zu nehmen. Sie segneten Haus und Hof und hatten immer ein Heiligenbildlein oder Ringlein für die Kinder dabei. Lustig her ging es in den Faschingswochen, etwa wenn am Unsinnigen Donnerstag in manchen Häusern die Gerstensuppe einfach verschwand. Im Herbst wurden hingegen gerne Rüben gestohlen.

Seit der Schulordnung Kaiserin Maria Theresias (1774) waren alle Kinder vom 6. bis zum 12. Lebensjahr verpflichtet, ein sog. „Trivium“, also Lesen, Schreiben und Rechnen, zu erlernen, weswegen die damals eingerichteten Schulen „Trivialschulen“ genannt wurden. Um der bäuerlichen Bevölkerung entgegen zu kommen, die auf die Hilfskraft der Kinder angewiesen war, wurde nicht ganzjährig, sondern nur während des Winterhalbjahres unterrichtet. Dennoch besuchte im Kronland Tirol 1781 nur knapp ein Viertel der schulpflichtigen Kinder die Schule. Aufgrund der theresianischen Gesetze bestand in St. Christina bereits 1779 eine Schulstube. Mit Gemeindemitteln wurde 1834/35 ein neues Schul- und Gemeindehaus mit Wohnung für den Mesner und den Organisten am Kirchplatz erbaut. Über 55 Jahre Lehrer und Organist war Franz Insam (1831-1911), allgemein als Bera Franzl bekannt. Gegen ein Jahresgehalt von 200 Gulden unterrichtete er von 1850 bis 1906 Generationen von Schülern, gab Musikunterricht und leitete Proben, weswegen er schließlich 1907 zum Ehrenbürger der Gemeinden St. Christina und Wolkenstein ernannt wurde. Bis kurz nach dem Ersten Weltkrieg fand der Schulunterricht im Gebäude auf dem Kirchplatz statt. 1912 begann die Gemeinde mit dem Bau einer neuen, geräumigen Grundschule. Das große Gebäude, fertiggestellt nach dem Ersten Weltkrieg, konnte auch die hohen Kinderzahlen der Babyboom-Jahre fassen und wurde erst 1996 einer Rundumsanierung unterzogen.

Alle Schüler eines Jahrganges wurden damals in einer einzigen Klasse unterrichtet. Die Klassen waren daher sehr groß. Lange hielt sich die Regel, dass Mädchen und Jungen in getrennten Bänken saßen. Der Schulweg war oft weit und beschwerlich und vor allem in den Wintermonaten sehr mühsam. In guter Erinnerung ist bei vielen das jährlich von der Schule veranstaltete Baumfest, weil es zu diesem Anlass einen Orangensaft für alle Schüler gab, für viele eine Sensation.

Ein Kindergarten wurde vermutlich bereits 1921 eröffnet. Zunächst war er noch im Erdgeschoss der Volksschule untergebracht. Nachdem der Kindergarten seit 1965 in die Verwaltung der Gemeinde übergegangen ist, wurde 1969 das neue Kindergartengebäude eröffnet. 1999 wurde es vergrößert.

Mit der Erziehung der Kinder nahm man es früher nicht so ernst. Vielfach war die Erziehung sehr streng, es kam nicht selten vor, dass die Rute zum Einsatz kam und Kinder Angst vor ihren Eltern hatten. Kinder mussten schon sehr früh im Haus oder auf dem Hof mithelfen. In der freien Zeit vergnügten sie sich beim Spielen, wobei die Spiele sehr einfach waren: Man spielte im Sand oder im Heustadel, mit Murmeln oder einem einfachen Ball, man rutschte im Schnee oder spielte Verstecken.

Ein wichtiger Moment im Leben eines Mannes, eine wichtige Station auf dem Weg zum Erwachsensein, war die militärische Musterung der jungen, 20-jährigen Burschen. Wohl in Anlehnung an die bayrische Zeit (1806-1814) wird dieser Brauch nach wie vor als „tré zedules“ bezeichnet. Damals wurde durch das Los bestimmt, wer in den Krieg einzurücken hatte. Vor Gericht mussten die Wehrfähigen Zettelchen ziehen, es erwischte denjenigen, der die höchste Nummer gezogen hatte. Auch im 19. und 20. Jahrhundert, nachdem in Kastelruth, Klausen oder St. Ulrich amtlich festgestellt worden war, ob die Burschen für den Militärdienst tauglich waren, zogen sie feiernd durch das Tal. Dabei ließen sie immer wieder ihren typischen Freudenschrei, ein kräftiges „Helau“, ertönen. Zu diesem Anlass schmückten sie den Hut mit bunten Bändern. Die „Tauglichen“ steckten sich Blumen, die vom Militärdienst Befreiten hingegen Karten auf den Hut. Der Stärkste des Jahrganges führte den Zug an und hatte auf den sorgfältig geschnitzten Stock („ram“) gut aufzupassen. Es wäre eine Schande für den ganzen Jahrgang gewesen, wäre es jemandem gelungen, ihm diesen zu entreißen.

Ebenfalls fest in Männerhand war die Brautschau. Es wäre für eine Frau nie denkbar gewesen, selbst die Initiative zu ergreifen und sich nach einem Mann umzuschauen. Strenge Elternaugen kontrollierten, dass die jungen Mädchen abends frühzeitig nach Hause kamen und sich nicht in unerwünschter Männergesellschaft aufhielten. Um Mädchen kennenzulernen gab es wenige Möglichkeiten: entweder man traf sich auf dem Kirchweg oder bei festlichen Anlässen oder man besuchte das Mädchen direkt daheim. Einige fanden ihr Glück sofort, andere scheiterten öfter.

Die wichtigsten Momente menschlichen Lebens (Geburt, Hochzeit, Begräbnis) waren an besondere Bräuche, deren Ursprung weit in die Vergangenheit reicht, gebunden. Vieles ist inzwischen verschwunden, einiges hat sich, zum Teil in abgewandelter Form, bis heute erhalten und ist noch immer von einem ganz besonderen Reiz umgeben.

Am Tag der Taufe erschienen die Taufpaten, von den Eltern bereits lange vorher ausgewählt, in festlicher Kleidung. Der Priester spendete das Sakrament, beim anschließenden Taufschmaus wurden zur Feier des Tages Strauben („fanédes“) aufgetischt. Die Mutter des getauften Kindes konnte sich an der Zeremonie nicht beteiligen, galt sie doch nach der Geburt als unrein. Erst nachdem sie der Priester „eingesegnet“ hatte, durfte sie wieder die Kirche betreten. Ein kleiner Trost für die Wöchnerin war die sog. „cercuenia“, eine kleine Gabe der Taufpaten - in frühen Zeiten ein sehr feines Brot, später auch andere kleine Kostbarkeiten.

Am Tage, an dem die Verlobten in das Widum gingen und den Priester über ihre Heiratsabsichten informierten, backte man Strauben im Haus der Braut. Die Verlobten wurden dann an drei Sonntagen in der Kirche ausgerufen. Am ersten waren sie „muciadives“, d.h. sie ließen sich in ihrer Heimatgemeinde nicht sehen und besuchten zumeist in einer anderen Gemeinde die Messe; an den nächsten erschienen sie in Festtracht in der Kirche. Sie besuchten Verwandte, Nachbarn, Freunde, luden zum Hochzeitsmahl oder zur Hochzeitsmesse ein. Die Geschenke, die sich Braut und Bräutigam auszutauschen hatten, waren genauestens festgeschrieben. Unter lautem Läuten der großen Kirchglocke („suné ite la nevicia“) trafen sich Braut und Bräutigam am Kirchenportal. Dort wurden sie nach der Trauung von den Musikanten empfangen, die bereits auf dem Kirchplatz zum ersten Tanz aufspielten. Unter Musikbegleitung ging es dann ab ins Wirtshaus. Die Hochzeitszüge waren lustige Gesellschaften mit Kranzljungfrau, Braut, Bräutigam und sämtlichen Geladenen in Festtracht, Geiger und Klarinettenspieler; im Winter fanden die Hochzeitszüge auf Schlitten statt. Beim festlichen Mahl durfte Geselchtes und Sauerkraut nicht fehlen, denn diese Speisen wurden vom Krauttanz („bal dal craut“) begleitet, wobei die Braut mit jedem Gast einmal tanzen musste. Geistliche nahmen als Ehrengäste am Hochzeitsmahl teil. Oft jedoch begnügten sich die Brautleute mit einer einfachen Mahlzeit oder gingen nach der Trauung wieder an die Arbeit. Am Abend, nachdem Braut und Bräutigam die Festlichkeit bereits verlassen hatten, kamen auch nicht geladene Zuschauer („gratons“), um weiterzufeiern. Die Hochzeitsreise war oft nur ein kurzer Ausflug zu einem Wallfahrtsort. Mit Aushändigung der Mitgift durch den Brautvater und Überführung der Brautausstattung ins neue Heim fanden die Hochzeitsfeierlichkeiten ihr Ende.

Die Hochzeitsglocken läuteten nicht alle Tage. Das Sterbeglöcklein verkündete ein trauriges Ereignis, einen Todesfall. Dann wurde der Tote in seinem Heim aufgebahrt und am Abend traf man sich zum gemeinsamen Gebet. In früheren Zeiten dauerte die Nachtwache die ganze Nacht, der Rosenkranz wurde um 20 Uhr, Mitternacht und 3 Uhr in der Früh gebetet.

Sehr hoch war damals auch die Kindersterblichkeit, was an der schlechten medizinischen Versorgung und zum Teil auch an der schlechten Ernährung lag.

Die Eröffnung der Grödner Straße von Waidbruck bis St. Ulrich (1856) bedeutete einen großen Einschnitt in die Wirtschaft des Tales. Die bessere Verbindung zum Eisacktal verstärkte jedoch auch die Einflüsse der Außenwelt und unterwarf Lebensweise und Bräuche im Tal einem raschen Wandel. An jenem denkwürdigen 26. Oktober 1856, dem Tag, an dem das „Thal aufgethan“ wurde, war bereits eine Musikkapelle aus St. Christina anwesend. Mit dieser Erstnennung lässt der Verein seine Tätigkeit beginnen. Es dauerte nicht lange und weitere Vereine prägten das Dorfleben: 1897 wurde die Freiwillige Feuerwehr gegründet. Die Ausrüstung wurde durch eine Geldsammlung und die Veranstaltung einer Lotterie finanziert. Als Feuerwehrhalle diente zunächst eine kleine Garage zwischen Mittelschule und Sakristei, dann das Parterre der Volksschule und anschließend der Anbau neben der Volksschule. Anfangs war die Feuerwehr freilich nur mit sehr bescheidenen Mitteln ausgestattet. 1995 wurde schließlich die Feuerwehrhalle am heutigen Standort eröffnet. Inzwischen sind in der Gemeinde mehrere Chöre (Kirchenchor mit Orchester, Jugendchor, Männerchor Sasslong), Theaterverein, KVW, Caritas, Seniorenclub und zahlreiche sportliche sowie gemeinnützige Vereine tätig.

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